Nabathäisch
Die nabathäische Schrift Ostpalästinas entwickelte sich im 1. Jahrhundert n. Chr. aus der aramäischen Schrift, mit der sie eng verwandt ist.
In Stein gemeißelte Inschriften wurden in der zwischen hohen Felsen eingebetteten Stadt Petra, der Hauptstadt des semitischen Königreichs der Nabathäer (ca. 150 v. Chr. bis 100 n. Chr; ab 106 n. Chr. Hauptstadt der römischen Provinz Arabien) im transjordanischen Wadi Musa (Mosestal), sowie in Damaskus und Medina gefunden.
Während des 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. entwickelte sich aus der nabathäischen Schrift das arabische Alphabet. Die nabathäische Schrift ist eine Konsonantenschrift, ohne Vokalzeichen, die in horizontalen Linien von rechts nach links geschrieben wird.

Siehe auch "Mandäisch"

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