Kosmologie und Kosmogonie
der Sadan Toraja Sarah Bartz Die Sadan Toraja leben auf (Zentral-)Sulawesi in Indonesien. Obwohl auf Sulawesi Christentum und Islam weitgehend an die Stelle der autochthonen Glaubensausübungen getreten sind, findet man auf jeden Fall in Tana Toraja [1] auch heute noch Überbleibsel der altindonesischen Religionen. Zunächst seien einige Worte zu der Entstehung der Inselwelt und dem Indonesien wie wir es heute kennen gesagt. Darauf folgen ein paar geographischen Angaben und einige historische Begebenheiten den europäischen Einfluss in dem Land der Sadan Toraja betreffend. Danach werden die Kosmosvorstellung, Jenseitsvorstellung und werde zwei Schöpfungsmythen vorgestellt. Zuletzt wird kurz das Begräbnisritual der Sadan Toraja vorgestellt um einen konkreten Bezug zur Kosmosvorstellung herzustellen. Als Grundlage der Betrachtungen wurden hauptsächlich zwei Werke benutzt, die im Folgenden zunächst kurz erläutert werden. 1. Hetty Nooy-Palm1979; The Sadan Toraja: A study of their social life and religion. Bd.1; The Hague: Martinus Nijhof. Hetty Nooy-Palm hat zum ersten Mal 19491950 bei den Sadan Toraja geforscht, wegen politischen Unruhen musste sie frühzeitig das Gebiet verlassen. 1965 trat sie zusammen mit Dr. H. van der Veen ihren zweiten Aufenthalt an. H. van der Veen war ein Experte der Sprache und der Ethnographie der Sadan Toraja. Leider verlor er einen Großteil seines Materials als die Japaner Indonesien besetzten. Bis zur Veröffentlichung ihres Buches hielt Hetty Nooy-Palm sich noch vier Mal bei den Sadan Toraja auf. H. van der Veen starb 1977, ihm ist das Buch gewidmet. Nooy-Palm hat sich in verschiedenen Gebieten aufgehalten und hatte also auch verschiedene Informanten. Sie hielt unstrukturierte Interviews ab, wobei sie sehr von der klaren Einsicht der Toraja in ihre eigene Kultur profitierte. Viele Zeichnungen, Fotos, Filme und Bandaufnahmen ermöglichten ihr eine, wie sie selber sagt, gute Möglichkeit zur endgültigen Bearbeitung des Materials als sie wieder in den Niederlanden war. 2. Jowa Imre Kis-Jovak, Hetty Nooy-Palm, Reimar Schefold, Ursula Schulz-Dornburg; 1988; Banua Toraja: Changing patterns in architecture and symbols among the Sadan Toraja, Sulawesi, Indonesia. Amsterdam: Royal Institute.
Kis-Jovak ist ebenfalls ein Ethnologe, Schefold ist Architekt und Schulz-Dornburg ist Photographin. Alle vier hielten sich im Sommer 1983 bei den Sadan Toraja auf. Ihre Intention bestand darin, durch die Feldforschung und das Buch eine Beschreibung und Interpretation der verschieden Bauarten zu liefern. II. Besiedlung Indonesiens und Entstehung als Republik Im ethnologischen Sinne bezeichnet der Begriff Indonesien nicht nur die Republik Indonesien, sondern den gesamten Südostasiatischen Archipel. Im Gegensatz zu den Philippinen, Malaysien, Singapur und Brunei wird das westliche Neuguinea nicht dazu gezählt. Der Südostasiatische Archipel besteht aus über 20.000 Inseln, von denen allerdings nur 8.500 ständig bewohnt sind. Sulawesi ist eine der größten Inseln des Archipels und auch der Welt (Stöhr: 1987).
Vorzeit Vor etwa 40.000 Jahren waren die Inseln durch Landbrücken miteinander, aber auch mit dem asiatischen Festland, Neuguinea und Australien verbunden. Ffür diese Zeit sind die ersten Homo sapiens für das Gebiet nachgewiesen. Am Ende der Eiszeit, vor etwa 10.000 Jahren, stieg der Meeresspiegel wieder an und es entstanden langsam die heutigen Inseln. Man geht davon aus, dass ab dann etwa die Expansion von der Küste Chinas aus in den Archipel begann [2]. Die Einwanderer brachten den Jägern und Sammlern die neolithische Kultur. Die ältere Bevölkerung, die Jäger und Sammler also, passten sich entweder an oder zogen sich zurück [3]. Mitte des ersten Jahrhunderts v.Chr. war die Expansion abgeschlossen und es begann die Metallzeit. Gleichzeitig entstanden die altindonesischen Kulturen. Nach Stöhr (1987) gehört die Megalithkultur [4] zu den faszinierendsten Erscheinungen die in dieser Zeit entstanden.
Neuzeit1602 wurde die VOC [5] in den Niederlanden gegründet um in Indonesien Handelsposten errichten zu können. 1795 musste diese wegen unüberwindbarer finanzieller Probleme aufgeben, somit wurden die Standpunkte der Kompanie in Indonesien, die vor allem dem Handel dienten, Besitz des niederländischen Staates.
Ab etwa 1900 wächst das nationale Bewusstsein und der Wunsch nach einem unabhängigen Staat bei den Indonesiern. Ab den 1930ern nimmt der Einfluss der Japaner stetig zu. 1942 besetzt Japan Indonesien und verleit dem Land 1945, ohne mit den Niederlanden zu verhandeln, die Unabhängigkeit. Die Niederlande war zunächst nicht bereit dies ohne weiteres zu akzeptieren. Dennoch, nach langen Verhandlungen erkennen sie am 27 Dezember 1949 die vereinigten Staaten von Indonesien als unabhängigen Staat an. Präsident Sukarno rief bereits 1950 die Republik Indonesien als Einheitsstaat aus. 1959 hatte Sukarno soviel Macht an sich gerissen, dass die Republik mehr einer Diktatur glich. 1965 versuchten junge Offiziere, die wie der Präsident mit der PKI sympathisierten einen Putsch gegen die Militär-Führung. General-Major Suharto konnte dies erfolgreich verhindern. Daraufhin wurde die PKI verboten, Sukarno wurde zunehmend entmachtet und 1967 übernahm Suharto das Amt des Präsidenten und führte die Diktatur als eine Militärdiktatur bis 1998 weiter[6]. 1998 wurde Suharto von Habibie abgelöst. Danach folgte 1999 Wahid und 2001 Megawati Sukarnoputri, die sich im Juli 2004 Neuwahlen stellen musste. Dies waren die ersten Wahlen, in denen die Staatsbürger zum ersten mal direkt den Staatspräsidenten wählen durften. III. Tana Toraja das Land der Sadan Toraja Der Name Toraja bezieht sich auf mehrere Gruppen, die in den Bergen von Südwest- und Zentral-Sulawesi, dem früheren Celébes, leben. Die Namen Sadan Toraja, oder auch Tae Toraja, werden nur von Ethnologen und Linguisten benutzt. Die Menschen selber nennen sich Toraja, ohne die Benutzung der Präfixe, daher nennt Hetty Nooy-Palm sie, ausgenommen in der Einleitung, auch Toraja. Es ist nicht ganz klar woher der Name Toraja ursprünglich kommt. Er kann von den Buginesen stammen, welche Nachbarn der Toraja sind. Dann würde der Name diejenigen, die Stromaufwärts leben oder diejenigen, die in den Bergen leben bedeuten (Nooy-Palm 1988: 13). Die Toraja sehen diese Erklärung jedoch als abwertend an und assoziieren ihren Namen mit dem indischen Wort raja und übersetzen somit Toraja mit Menschen von einer hohen Abstammung, was Nooy-Palm eine mehr oder weniger freie Übersetzung nennt (1979: 6). Tana Toraja bedeutet wörtlich das Land der Toraja, bezeichnet jedoch nur das Gebiet in dem die Sadan Toraja leben. Tana Toraja wird oft als Tator abgekürzt. Die Sadan Toraja leben in dem nördlichen Teil der südwestlichen Halbinsel von Sulawesi, am oberen Teil des Sadan-Flusses und an seinen Nebenflüssen. Die Gegend besteht zum größten Teil aus Kalkstein. Nach Nooy-Palm ist die Landschaft sehr abwechslungsreich. Auch das Klima kann extrem variieren. Laut einer Internetseite lebten 1995 367.371 [7] Menschen in Tana Toraja. Im Internet findet man relativ viele Informationen über die Sadan Toraja. Diese Fülle an aktuellen Informationen hat wahrscheinlich vor allem mit dem regen Tourismus in diesem Gebiet zu tun. Tana Toraja ist für Indonesien ein sehr wichtiger Anziehungspunkt für Touristen (Van den Berg 1998: 502). Alle Berichte über die Toraja vor der Ankunft der Europäer stammen aus Chroniken der oben erwähnten Buginesen. Als Hetty Nooy-Palm ihre Ethnographie (1979: 9) schrieb waren diese Chroniken noch nicht eingehend erforscht worden. Die erste europäische Kenntnisnahme der Ethnie stammt von dem Jesuiten Pater Gervaise. Er nennt das Gebiet und seine Einwohner in seinem Buch über die Makassarese (Indonesien) aus 1688. Seine Beschreibungen stammen nicht aus erster Hand. Er schrieb sein Buch an Hand von Informationen zweier Makassarese Prinzen, die an der Jesuiten Universität in Paris studierten. Ende des 19. Jahrhunderts bereiste der Niederländer Van Rijn als erster Europäer Tana Toraja. Sein Buch von 1902 beschreibt die Sadan Toraja kurz vor der Beeinflussung der Niederländer (Nooy-Palm 1979: 9). 1905 marschieren niederländische Truppen in das Gebiet ein und besetzten es nach einem kurzen Kampf mit den Bewohnern (Van den Berg 1998: 502). 1913 begann die Missionarsarbeit der niederländisch protestantischen Kirche (Gereformeerde Zendingsbond). Diese verbesserte das Schul- und Gesundheitswesen erheblich (Nooy-Palm 1979: 9). Da der Islam kaum Einfluss in dem Gebiet ausgeübt hatte konnte sich die christliche Kirche gut etablieren. 1950 waren zwar nur etwa 10% zum Christentum übergegangen, aber 1975 waren es bereits 60% und 1981 schon 75%. Die katholische Kirche durfte erst nach dem zweiten Weltkrieg in diesem Raum missionieren; 1981 waren nur etwa 10% der Christen Katholiken. Etwa 15% übten 1981 den traditionellen Glauben aus. Dieser nennt sich Aluk To Dolo (Nooy-Palm 1988: 16). Der Name bedeutet der Glaube, wörtlich übersetzt das Ritual der Vorväter. Die größte protestantische Kirche im Toraja-Gebiet ist die Gereja Toraja, die seit 1947 besteht. Junge Priesteranwärter dieser Kirche leiten zugleich verschieden Rituale des Aluk To Dolo. 1976 starb der letzte autochthone Priester der nur dem Aluk To Dolo gedient hatte. Dennoch sieht Hetty Nooy-Palm Grund zum Optimismus für den traditionellen Glauben. Nach der Absetzung von Präsident Sukarno wurden viele Rituale wieder erlaubt, die zu seiner Zeit verboten gewesen waren. 1970 wurde der Aluk To Dolo offiziell anerkannt und unter dem Hindu-Glauben klassifiziert. Diese Klassifizierung ist vor allem aus organisatorischen Gründen gewählt. Die christlichen Toraja vermischen ihre Glaubensausübung mit traditionellen Elementen (Nooy-Palm 1979: 10-11). 90% der Sadan Toraja sind Bauern, die restlichen 10% üben die verschiedensten Berufe aus (Nooy-Palm 1988: S. 15). Sozial sind sie in drei Schichten eingeteilt. Die oberste Schicht bilden die Adeligen, die mittlere bilden die freien Menschen und die unterste Schicht sind ehemalige Sklaven [8] (Nooy-Palm 1988: 16). Obwohl die Sklaverei von den Niederländern abgeschafft wurde gibt es immer noch eine Dreiteilung [9], die auch in den Bestattungsriten deutlich zu erkennen ist. Diese Schichtung besteht im Jenseits fort; weitere Ausführungen hierzu folgen unten. Die Adligen, die to parengnge[10], bilden die oberste Schicht. Sie stammen von wichtigen Personen ab, die Gegenstand verschiedener Mythen sind. Die mittlere Schicht bilden die freien Menschen, die to makaka (Nooy-Palm 1988: 16). Eine besondere Gruppe innerhalb dieser Schicht sind die Priester. Es gibt verschiedene Priesterinstanzen, von denen die to burake (Nooy-Palm 1988: 16) ganz oben in der Hierarchisierung stehen. Die burake tattiku’ sind Priesterinnen und die to burake tambolong sind männliche Transvestiten, die Hermaphrodite darstellen sollen. Letzteren kommen sofort, ohne weiter Prüfungen, in den Himmel, wenn sie gestorben sind, da sie direkte Nachfahren der ersten Menschen sind die aus dem Himmel hinab stiegen. Die to burake sind sehr wichtig beim bua’-Ritual, dieses muss zu Lebzeiten zelebriert werden, damit die Seele später in den Himmel darf. Andere Priester sind die to minaa, welche Spezialisten in Stammeswissen und Genealogie sind. Die to indo’padang (Nooy-Palm 1988: 16)[11] vollziehen die Reisrituale; die to ma’dampi heilen, wenn jemand besessen ist; to mebalun ist der Priester für den Tod, er muss manchmal außerhalb des Dorfes leben. Die unterste Schicht bilden die (ehemaligen) Sklaven, die to kaunun (Nooy-Palm 1988: 16). Nicht nur die Ahnen bestimmen die soziale Stellung, sondern auch materieller Reichtum. Ein Sa’dan Toraja kann seine Stellung verbessern, aber auch verschlechtern. Sehr entscheidend ist wie teuer und wie lange das Bestattungsritual von den Verwandten für den Verstorbenen ausgerichtet wird. |
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Dann wird der Sarg auf eine Totenbahre gelegt. Diese Bahre ist eine aufwendige und schwere Konstruktion, da über dem Sarg eine Nachbildung eines Toraja-Hauses befestigt wird. Es wird eine Prozession zu dem Ort wo die letzten Rituale abgehalten werden unternommen, dieser wird rante genannt. |
Nicht das Leben, sondern der Tod hat bei den Sadan Toraja eine zentrale Stellung [33].
Wenn man sich das Begräbnisritual der Sa’dan Toraja vor Augen führt hat diese Aussage durchaus ihre Richtigkeit. Dennoch ist sie sehr europäisch, denn für uns ist es nur schwer vorstellbar so viel Geld für einen Toten auszugeben. Denn schließlich arbeiten die Torajas ja oft jahrelang auf den Abschluss der Zeremonie hin. Aber wir haben auch gesehen aus welchen Gründen sie die Begräbniszeremonie derartig gestalten, nämlich vor allem aus Prestigegründen.[34] Diese Ethnie hat ein stark ausgeprägtes Ehrgefühl, dies zeigt auch die Ahnenverehrung. Dennoch scheint es nicht so zu sein, dass die Menschen aus der ehemaligen Sklavenklasse sich unehrbar fühlen müssten, denn auch der erste Sklave kam aus der Oberwelt hinab auf die Erde, genau wie die Ahnen der Prinzen, die heute noch viel Macht besitzen.
Andererseits kann man, wenn man die Kosmosvorstellung berücksichtigt, meiner Meinung nach nicht von einer zentraleren Rolle des Todes gegenüber dem Leben sprechen. Vielmehr stehen Leben und Tod nebeneinander, daher ist Puya, das Totenland, auch auf der Erde und nicht in der Unterwelt. Die Sa’dan Toraja trauern um ihre Toten, sie scheinen jedoch keine Angst vor ihnen zu haben. Dafür spricht, dass der Leichnam manchmal erst nach Jahren in die Grabkammer gelegt wird, was ebenfalls das Nebeneinander von Leben und Tod zeigt.
Die Werke von Nooy-Palm bieten meiner Meinung nach einen guten Einblick in die Vorstellungen der Ethnie. Das Buch über die Architektur der Sa’dan Toraja bietet wundervolle visuelle Einblicke. Interessant ist es auch im Internet nach Informationen zu suchen. Dort findet man viele aktuelle Bilder.
Die Sa’dan Toraja sind für mich ein erstaunliches Volk, weil sie es geschafft haben den Tourismus für sich und ihre traditionelle Kultur zu nutzen. Vielleicht wäre dies auch eine Option für anderen Ethnien. Allerdings ist die Gefahr für die traditionelle Kultur natürlich groß dabei ihre Authentizität zu verlieren. Dennoch denke ich ein derartig offener Umgang mit der Tradition weckt nicht nur das Interesse bei Außenstehenden, sondern auch innerhalb der eigenen Gruppe.
Sarah Bartz, 2004
Berg van den, Karen (Hrsg.)
1998; Flashback, viadelta geschiedenis, theorieboek havo/vwo. Leiden: Spruyt, Van Mantgem & De Does bv, S.492-524
Cipolletti, M.S.
1998; http://www.outoftime.de/tod-im-kulturvergleich/ (6.Juli 2004)
2004; De bevolking van Torajaland.
http://www.travelmarker.nl/bestemmingen/azie/indonesie/geschiedenis/sulawesi (5.Juli 2004)
2004;http://www.batusura.de/index.htm (5.Juli 2004); Photogalerie
Kis-Jovak, Imre Jowa (Hrsg.)
1988; Banua Toraja: Changing patterns in architecture and symbols among the Sadan Toraja, Sulawesi, Indonesia. Amsterdam: Royal Institute
Nooy-Palm, Hetty
1979; The Sadan Toraja: A study of their social life and religion. Bd.1. The Hague: Martinus Nijhof
Stöhr, Waldemar
1987; Vielfalt und Totalität Die Religionen in Indonesien. In: Mircea Eliade: Geschichte der religiösen Ideen. Bd. III/2. Freiburg: Herder Verlag
[2] Stöhr 1987: S. 95 Dazu ist anzumerken, dass die prähistorischen Funde in Indonesien leider immer noch recht dürftig sind. Darum haben alle Aussagen zu diesem Komplex nur hypothetischen Charakter.
[3] Kleine Restgruppen konnten sich bis heute behaupten. Stöhr 1987: S.95.
[4] In der Beschreibung des Begräbnisrituals kann man zumindest ein Überbleibsel der Megalithkultur bei den Sadan Toraja erkennen. Während der zweiten Sequenz wird für den Verstorbenen ein Monolith aufgestellt.
[5] Verenigde Oost-Indische Handelscompagnie
[6] Aus: van den Berg 1998 Flashback, viadelta geschiedenis, theorieboek havo/vwo. Leiden: Spruyt, Van Mantgem & De Does bv S.492-524.
[7] http://www.travelmarker.nl/bestemmingen/azie/indonesie/bevolking/toraja.htm
[8] In vorkolonialer Zeit gab es bei den Toraja Sklaverei, die Niederländer schafften diese, als eine der ersten Amtshandlungen ab (Van den Berg 1998: 502).
[9] Auf der Seite http://www.travelmarker.nl/bestemmingen/azie/indonesie/bevolking/toraja.htm, wird von einer Vierteilung gesprochen, indem in höheren und niederen Adel unterschieden wird.
[10] Nooy-Palm 1988: S15. rengnge bezeichnet die Art wie Frauen ihre Körbe tragen, daher kann man den Ausdruck für die Adligen mit eine schwere Last / Verantwortung tragen übersetzen.
[11] Hierbei handelt es sich auch um Priesterinnen.
[12] Skizze und Erläuterungen aus Nooy-Palm 1988: S.36.
[14] Nooy-Palm 1979: S. 121-124.
[15] Gott der Erde, wörtlich: der Gott dessen Oberfläche unermesslich ist.
[16] Wörtlich: der, der die Erde trägt.
[17] Wörtlich: die sich selbst ausbreitende Wolke.
[18] Puang Matua wird auch To Kaubanan genannt. Er wird von den Sadan Toraja als höchster Gott verehrt. Nooy-Palm 1979: S. 118.
[19] Im Westen von Tana Toraja gibt es wirklich Gold.
[20] Allo Tiranda, der Ahne des giftigen upas-Baumes; Laungku, der Ahne der Baumwolle; Pong Pirik-pirik, der Ahne des Regens; Menturiri, der Ahne des Geflügels; Manturini, der Ahne der Büffel; Riako, der Ahne des Eisens; Takkebuku, der Ahne des gekochten Reises.
[21] Der erste Priester.
[22] Alternativer Name von Puang Matua in Kesu.
[23] Wie im Kesu-Mythos.
[24] Datu Masarrang, Datu Laulo, Tau Allo, Kando Matu, Pong Mulatau, Datu Laukku.
[25] Welcher im Kesu-Mythos der erste Mensch ist, der aus dem Gebrüll von Puang Matua / To Kaubanan geschaffen wurde.
[26] Datu Etan, wörtlich: der schwarze Gebieter.
[27] Im Kesu-Mythos tut dies Puang Matua.
[28] Welcher im Kesu-Mythos der erste Mann ist, der auf Erden geboren wurde.
[29] Nasses Reisfeld.
[30] Priester, welcher im Kesu-Mythos von Puang Matua geschaffen wurde.
[31] Welcher im Kesu-Mythos der erste Mann ist, der auf Erden geboren wurde.
[32] Banggai diRante, er ist zusammen mit seinem Vater der Bewahrer der 7.777 Regeln; Sarong Lia, ging nach Europa; Arung Bone, ging nach Bone; Banne Rara, welcher den Pol zum Himmel bereiste; Datu Gantanan, blieb in Lebukan; Datu Mangoting, ging nach Palopo; Rangga Danun, ging nach Buttu Apian; Kilakila, ging zurück in den Himmel; Bota Bulaa, erreichte das Meer; Mohammed, der seine Schritte nach Mekka richtete; das elfte Kind ist nicht verzeichnet.
[33] Niet het leven maar de dood staat centraal bij de Toradja. Van den Berg, Karen 1998: 502.
[34] Es muss Reis angebaut werden um alle Gäste bewirten zu können, außerdem werden Häuser als Unterkünfte für die Gäste von auswärts gebaut. Seit etwa dreißig Jahren wird die Zeremonie meist in die Tourismussaison gelegt, so können die Kosten zumindest teilweise aus dem Tourismus bestritten werden.